Hautveränderungen


Veränderungen auf der Haut können sich sehr unterschiedlich darstellen, als Flecken, Knötchen, Wucherungen, Ausschlag, Warzen, Muttermale usw. Sofort entsteht die Frage, was steckt dahinter? Harmlos oder gefährlich? Einige sind nur ein kosmetisches Problem, andere können Zeichen für innere Erkrankungen sein. Wiederum andere signalisieren: Die Haut ist krank. Einige harmlose Hautveränderungen im Überblick:


Altersblutschwämmchen
sind stecknadelkopf- bis linsengroße rote Flecke oder Knötchen, die aus erweiterten kleinen Blutgefäßen bestehen. Warum sie sich bilden, ist unbekannt; meistens treten sie nach dem 40. Lebensjahr, gelegentlich auch früher auf. Häufig sind sie auch erblich bedingt              
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Therapie:

Diodenlaser, dabei werden die Blutgefäßchen verödet. Es treten keine Wunden auf und es bleiben keine Narben zurück. Sofort nach der Behandlung können Sie Ihren Alltag wie gewohnt (z. B. Arbeiten, Sport, Duschen) ohne Einschränkung wieder aufnehmen.


Xanthelasmen
sind gelbliche Einlagerungen von Fetten (Lipiden) am Oberlid, seltener am Unterlid. Sie können ein Hinweis auf erhöhte Blutfette sein, finden sich aber genauso bei Gesunden.                                          
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Therapie:

Abtragen der Xanthelasmen mit dem Erbiam-Yag-Laser.


Muttermale
sind hautfarbene oder unterschiedlich stark pigmentierte fleckförmige oder erhabene Hautveränderungen, bestehend aus Ansammlungen von Nävuszellen. Sie können schon bei der Geburt vorhanden sein, häufig aber entstehen und vergrößern sie sich im Laufe des Lebens, insbesondere nach Sonnenbestrahlung und Solarium.                
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Therapie:

Shave Exzision (auf Wunsch mit Histologie) und Erbium-Yag-Lasertherapie.

 

Aktinische Keratosen (Lichtschäden)

Darunter verstehen wir Hautveränderungen die durch jahrzehntelange Sonnenexpositionen entstanden sind und in weißen Hautkrebs führen können. Bild >>

Therapie:

Siehe Lichtschäden >>


Hautkrebs (Melanom)
Muttermale können sich verändern und sogar bösartig werden. In etwa der Hälfte der Fälle entwickelt sich der gefährliche Schwarze Hautkrebs (malignes Melanom) aus vorhandenen harmlosen Pigmentnävi. Dabei verändern sich die pigmentbildenden Zellen und wachsen unreguliert in andere Hautschichten aber auch in andere Organe ein. Zahlreiche wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass dabei auch die Anzahl der Muttermale für das Krebsrisiko eine Rolle spielt. Deshalb sollte man sich bei einer Anzahl von 40 bis 50 Pigmentmalen regelmäßig, mindestens einmal jährlich, untersuchen lassen.                      
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Hautkrebs (Basalzell-Hautkrebs)

Die häufigste Ursache für die Entwicklung des Basalzell-Hautkrebses liegt in der chronischen, ungeschützten Sonneneinwirkung, insbesondere beim hellen Hauttyp. Patienten, die auf Grund chronischer Hauterkrankungen wie Schuppenflechte oder Neurodermitis mit einer Phototherapie (Bestrahlungstherapie) behandelt wurden, weisen ein erhöhtes Risiko für Basalzell-Hautkrebs auf. Bild >>

Therapie:

Eine elegante und schonende Möglichkeit bietet die photodynamische Therapie. Ebenso besteht die Möglichkeit der örtlichen Auftragung neuerer Immunmodulatoren, die eine körpereigene Abwehr der Tumore auslösen können. In nicht operablen fällen kann auch eine Röntgenbestrahlung der Hauttumore in Betracht gezogen werden.

 

Hautkrebs (Stachelzell-Hautkrebs)

Die häufigste Ursache für die Entwicklung eines Stachelzell-Hautkrebses liegt in der chronischen, ungeschützten Sonneneinwirkung besonders beim hellen Hauttyp. Dies führt zu einer Zunahme von veränderten Zellen in der Oberhaut, der so genannten Epidermis. Diese Krebsvorstufe wird auch als aktinische Keratose bezeichnet. Durchbrechen diese veränderten oder atypischen Hautzellen die Grenze von der Oberhaut zur Lederhaut, kommt es zum Stachelzell-Hautkrebs. Bild >>

Therapie:

Wichtig ist die Erkennung und Behandlung von Vorstufen, sodass sich erst gar kein gefährlicher Hautkrebs entwickeln kann. Es stehen dem Hautarzt heute verschiedene Möglichkeiten zur Beseitigung der aktinischen Keratosen zu Verfügung, die je nach Lokalisation und Ausdehnung des Befundes individuell gewählt werden.

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